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Goldige Grüße von der Gold Coast! 🙂

Nach unserem kleinen Abenteuer in den Wäldern Australiens stand nun der Inbegriff des Sunshine States Queensland auf unserem Programm: Die Gold Coast um Surfers Paradise. Hier wollten wir nach Byron einfach mal wieder ein bisschen die weißen Sandstrände der Ostküste genießen. Das konnten wir dann auch in vollen Zügen tun. Dieses Mal ließ sich unser Plan also tatsächlich in die Tat umsetzen. 😉

Ein Hauch USA in Australien

Die Anreise vom bergigen Hinterland an die Küste gestaltete sich als entspanntes Dahingleiten mit unserem „zu Hause auf vier Rädern“. Einmal angekommen, machten wir uns auf den Weg nach Miami Beach. Nicht nur der Name lässt direkt auf die USA schließen. Das ganze Ambiente der Gold Coast wirkte eher amerikanisch auf uns. Sei es die Namen oder die Gestaltung der Wohnviertel, für uns hatte alles einen Touch USA. Surfers Paradise als Kern der Gold Coast gilt auch ein bisschen als Las Vegas Australiens. Hier werden viele Partys und Junggesellenabschiede gefeiert. Unserer Entspannung am breiten Strand von Miami inklusive Blick auf die Skyline von Surfers Paradise konnte dies aber keinen Abbruch tun. Einzig vielleicht die Tatsache, dass Marvin vergessen hatte seinen rechten Arm einzucremen (warum auch immer) und nun halbseitig als Krabbe im Zirkus auftreten könnte.

Aber das sind Luxusprobleme, die ihr im fernen Deutschland derzeit wahrscheinlich gerne hättet 😀

Miami Beach

Natur Pur an der Gold Coast!

Neben tollen „normalen“ Stränden hat die Region aber auch noch etwas außergewöhnlichere Strände zu bieten, die sich an einzelnen Creeks befinden. Gerade der Currumbin Creek und der Tallebudgera Creek haben uns sehr gut gefallen. Das tolle bei diesen Creeks ist, dass das Wasser vom Meer in ein innenliegendes Gewässer mündet (oder umgekehrt?). Somit entstehen seichte Stellen mit glasklarem Wasser, in denen man super plantschen kann. Das Wasser ist viel ruhiger und meist auch wärmer, dazu kann man kann meist windgeschützter liegen als am doch etwas windigeren Hauptstrand. Zudem kann man bei den Creeks den Sonnenuntergang sehr gut beobachten. Da wir mit unserem Apollo Camper alles immer direkt dabei haben (was insbesondere für kurze und spontane Stopps wirklich ideal ist) haben wir es uns nicht nehmen lassen, unser Abendessen mit samt Sonnenuntergang zu genießen 🙂

Angrenzend an den Tallebudgera Creek ist zudem noch ein wunderschöner Nationalpark zu finden. Die Bezeichnung Nationalpark ist im Vergleich zu anderen hier in Australien vielleicht nicht ganz passend, da er flächenmäßig mit den großen Parks die Queensland zu bieten hat nicht unbedingt mithalten kann. Dennoch bietet der Park wunderschöne und gut erschlossene Wanderwege entlang der Küste, bei dem uns auch einige einheimische Tiere über den Weg gelaufen sind.

Surfers Paradise – wirklich ein Paradies?

Nach so viel Natur war uns allerdings doch noch ein wenig nach Stadtleben, So haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch dem Stadtkern von Surfers Paradise noch einen Besuch abzustatten. Alle zwei Tage finden hier entlang der Küstenstraße die sogenannten Beachfront Markets statt. Diese wurden im Internet recht verheißungsvoll angepriesen, sodass wir diese auch als erstes angesteuert haben. Leider haben sie uns jedoch nicht so wirklich überzeugt. Neben sehr viel eher unnützem Kleinkram, merkt man schnell den touristischen Zweck der einzelnen Stände. So konnte man u.a. auch persönliche Bilder mit Schlangen und Papageien machen. Unserer Meinung nach sind diese Tiere viel schöner in freier Natur zu beobachten. OK, Schlangen vielleicht nicht aber Papageien auf jeden Fall 😉. Aktuell ist die Stadt zudem auch noch von sogenannten Schoolies überlaufen, die Ende November/Anfang Dezember dort ihr Abitur feiern.

Da wir dafür mittlerweile tatsächlich doch etwas zu alt sind, haben wir die Innenstadt von Surfers dann doch recht schnell wieder hinter uns gelassen. Wir haben uns lieber wieder auf den Weg ins Hinterland gemacht. Nochmals an Brisbane vorbei mit einem kurzen Abstecher nach Bribie Island, steuern wir als nächstes Ziel den Glass House Mountains Nationalpark an. Dieser befindet sich ganz in der Nähe der Sunshine Coast.

Mal sehen ob dieser Besuch im Hinterland uns besser bekommt als der erste 😉. Erfahren werdet ihr es in unserem nächsten Blogbeitrag!

Bis dahin, bleibt uns gewogen 😉

Anna & Marvin


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