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Hallo ihr fleißigen Leser,

das Cape Tribulation und der Daintree Nationalpark standen noch ganz oben auf unserer Liste für unseren Aufenthalt in Australien. Zum Glück sind wir noch rechtzeitig unterwegs. Ab Mitte Januar bis Ende März werden Teile der Gegend nämlich aufgrund der einsetzenden Regenzeit für den Tourismus gesperrt sein. Es wäre sehr schade gewesen, wenn wir das nicht hätten mitnehmen können! Der gesamte Nationalpark ist nämlich wirklich atemberaubend, fast so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Also unbedingt einen Stopp vor den Regenmonaten einlegen und dieses wunderschöne und (fast) verlassene Fleckchen Erde bewundern!

Daintree Nationalpark – Eine andere Welt

Die Gegend erreicht man nur nach einer ca. 10-minütigen, kostenpflichtigen Fährfahrt über den Daintree River. Allein das ist schon ein Erlebnis. Hier hat nämlich das erste Ausschau halten nach Krokodilen angefangen, welche sich in den nördlichen Regionen der australischen Ostküste zu Hause fühlen. Gesehen haben wir aber leider keines. Unsere tierische Liste konnte also erst einmal nicht weiter fortgeführt werden.

Mt Alexandra Lookout Daintree Nationalpark

Im Nationalpark selbst gibt es einige kürzere Boardwalks, bei denen man in die Tiefen des tropischen Regenwaldes eintaucht. Dank der kleinen Hinweisschilder lernt man viel über Flora und Fauna. Und nebenbei hat man auch noch fantastische Aussichten auf die Küste. Ganz vom Regenwald eingenommen, haben wir es Tarzan gleichgetan und uns von Süden nach Norden „entlang gehangelt“. Angefangen mit dem Jindalba Walk, über den Marrdjabis hin zum Dubujii Walk und zu guter Letzt dem Kulki Walk, versprüht jeder einzelne Wanderweg seinen ganz eigenen Charme. Was alle miteinander verbindet sind jedoch die Mangroven-Wälder, die sich entlang der gesamten Küste schlängeln. Bäume, die im Wasser ihren natürlichen Lebensraum haben, sind wirklich faszinierend anzuschauen.

Immer wieder schlängeln sich zudem einzelne, kleinere Creeks durch den Regenwald. So blieb unsere Hoffnung, die grünen großen tierischen Freunde zu erspähen. Leider war die Suche weiterhin erfolglos. Einen tierischen Mitbewohner des Regenwaldes haben wir jedoch entdeckt, was unsere Liste wohlbemerkt verlängerte. Als wäre die Polizei nach einem Banküberfall hinter ihm her, kreuzte er schnellen Schrittes in bester Usain-Bolt-Manier und auf zwei Beinen (!) unseren Weg. Er hielt sogar extra am Baum für einen kurzen Fotostopp an 😉.

Sogar die Eissorten sind irgendwie vom anderen Stern 😉

Nach vier Stunden Regenwald Abenteuer musste dann aber noch eine abkühlende Erfrischung her. Dank des Tipps aus unserem Boomerang Reisen Tourenmanual machten wir auf dem Rückweg zur Fähre daher noch einen kurzen, sehr lohnenswerten Stopp bei der „Daintree Icecream Company“. Es ist eine wirklich sehr besondere Eisdiele, da man hier nicht die üblichen Geschmacksrichtungen findet. In praktischen Probierbechern werden vier verschiedene Eissorten serviert, bei denen man wahrlich neue Geschmackserlebnisse kennenlernt. Oder habt ihr schon mal was von Whattleseet oder Black Sabote gehört? 😊 Sehr empfehlenswert und preislich absolut OK!

Ein toller Tag wäre aber nicht ein toller Tag, wenn er nicht noch den perfekten Abschluss hätte. Da wir Dank unseres treuen Apollo Begleiters immer und überall mobil sind, haben wir uns kurzerhand dazu entschieden, unser Abendessen an einer der zahlreichen Grillstationen zuzubereiten. Im Park von Port Douglas, unter Palmen und mit Meerblick haben die Würstchen doppelt so gut geschmeckt 😊.

Mossman Gorge – Muss man machen!

Der Daintree Nationalpark ist aber nicht nur auf der anderen Seite des Flusses bewundernswert. Vorher lohnt sich definitiv noch ein Abstecher zur Mossman Gorge, einer wunderschönen Schlucht ca. 5 km westlich von Mossman gelegen. Mit Shuttlebussen gelangt man zum Eingang. Von dort aus erstrecken sich verschiedene Wanderwege entlang des Kaskaden Wasserfalls. Besonders der Rainforest Circuit Walk ist empfehlenswert. Diesedr führt über eine schöne Hängeseilbrücke und durch die Tiefen des Regenwaldes. Zu Beginn hat man direkt die Möglichkeit, gleich ins kühle Nass des Flusses zu springen. Wir wollten allerdings gerne die Gegend erkunden und sind daher erst mal munter drauf los gewandert. Die Farben und Formen des Regenwaldes haben uns wirklich sehr beeindruckt. Am Endes des Weges haben wir dann auch noch unser Erfrischungsbad gefunden, sogar ganz für uns alleine 😉.

Da das sich das Wetter auch heute wieder von seiner besten Seite präsentierte (wer war nochmal dieser Owen?), haben wir noch einen Strand-Nachmittag am Ellis Beach eingebaut. Generell sind die Strände hier rund um Palm Cove ein echter Traum. Diese sind mit Netzen gegen Quallen versehen, sodass man während der Quallensaison von November bis Mai die Möglichkeit hat, dort in den Pazifik zu hüpfen.  Apropos hüpfen: Auf unserem Heimweg sind wir noch ein paar Kängurus über den Weg gelaufen 😉

Nun sind wir bereits an unserem letzten Campingplatz in Australien angekommen. Kaum zu glauben,  wie schnell die Zeit vergeht! Der Lake Placid Tourist Park liegt sehr schön etwas nord-westlich von Cairns direkt am Regenwald und dem Barron River. Ein idealer Ausgangspunkt, um von hier aus die nächsten Tage unsere Abenteuer rund um Cairns in Angriff zu nehmen. Und auch ein schöner Platz, um die letzten Nächte auf australischem Boden in unserem liebgewonnenen Camper zu verbringen.

Lake Placid Tourist Park

Für die letzten Tage haben wir noch das ein oder andere Highlight in der Hinterhand. Wir freuen uns und ihr könnt gespannt sein 😊!

Liebe Grüße,

Anna und Marvin



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