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Aloha Freunde,

fühlt euch mit einer Blumenkette behangen und einem Ukulele-Ständchen begrüßt. Nach unserer ersten Woche auf Hawaii sind wir voll im hiesigen Surfer Lifestyle aufgegangen. Nachfolgend fassen wir nun mal unsere ersten Eindrücke für euch zusammen 😉.

Inselparadies Oahu

Oahu war die erste von insgesamt drei US-Inseln, die für das Inselparadies Hawaii auf unserer Reiseliste stehen. Und was sollen wir lang um den heißen Brei reden, Oahu hat uns richtig gut gefallen! Es klingt ein bisschen seltsam, aber nach all den Eindrücken, die wir bisher sammeln durften, hatten wir an Hawaii eigentlich keine riesigen Erwartungen mehr. Ein Inselparadies mit tollen Stränden? Fiji war doch schon super schön! Mit Regenwald bewachsene Berge wie zu Zeiten der Dinosaurier? Was bitte soll nach Neuseeland noch kommen? Darüber hinaus wurde uns im Vorfeld empfohlen, Oahu nur als Zwischenstation für die anderen Inseln zu nutzen. Zum Glück hörten wir nicht auf diesen Rat und zum noch größeren Glück hat uns Oahu eines viel Besseren belehrt.

Nach all den wunderschönen Orten auf unserer bisherigen Reise hat Oahu auch wieder einen besonderen Charme und vereint viele wundervolle Dinge der Natur. Wir werden euch jetzt keine Geheimtipps liefern können, dafür sind wir wohl ca. 20 Jahre zu spät mit unserer Reise. Aber dennoch können wir euch hiermit nur dringlichst empfehlen, Hawaii (und bisher eben Oahu) auf eure Reise-Bucket-Liste zu schreiben!

Trotz vieler amerikanischer Eigenheiten ist die Insel ein toller Mix aus vielen Dingen. Neben wunderschönen Stränden, ähnlich derer wie wir sie aus Fiji kannten, gibt es eine atemberaubende grüne Bergwelt, die Ähnlichkeiten mit der von Neuseeland hat. Wie im Land der Kiwis findet man zahlreiche tolle Wanderwege, die wundervolle Ausblicke bieten. Dennoch muss man sagen, dass die Wanderwege in Australien und Neuseeland besser ausgeschildert und in Stand gesetzt sind. Hier wirkt es eher so, als sei irgendjemand mal auf die Idee gekommen, dass dies ein toller Weg sei. Andere sind dann diesen Spuren gefolgt und daraus ist der „Weg“ entstanden. Um es klar zu sagen, die Wege nicht wirklich gut ausgebaut und oft muss man den „Weg“ erstmal finden und dann noch einige Klettereinheiten bewältigen.

Wir haben unseren Weg dennoch gefunden und einige Strecken für euch getestet. Der Koko Crater Trail mit seinen 1.050 Stufen und teils 45 Prozent Steigung, der wunderschöne Pillbox Hike mit den Bergen zur einen und dem türkisen Meer zur anderen Seite oder die Ausblicke vom Diamond Head über Honolulu – alle sind es aber die Mühen wert.

Für die Zeit unseres Aufenthalts auf Oahu waren wir in einem wunderschönen Airbnb in dem ruhigen Ort K’a’awa an der Ostküste untergebracht. Dies erschien uns als eine gute Alternative zu den oftmals etwas in die Jahre gekommenen Hotelkomplexen. Von dort konnten wir die gesamte Insel wunderbar erkunden. An dieser Stelle auch nochmal ein Dank an Dollar und Toni Sport für den tollen Mietwagen, mit dem wir uns bestens fortbewegen konnten! Insgesamt sind wir auch hier fast 750 km in den sechs Tagen vor Ort gefahren, was die Gesamtleistung an gefahrenen Kilometern auf unserer Reise noch mal deutlich erhöht 😉.

Natürlich durfte bei der Inselerkundung ein Besuch der Gedenkstätte in Pearl Harbor nicht fehlen. Insgesamt gibt es dort fünf Museen. Für vier Museen muss man Eintritt bezahlen, ein weiteres ist jedoch kostenfrei und sehr interessant. Dieses zeigt unter anderem mit kleinen Informationsfilmen die Geschichte von Pearl Harbor und beherbergt auch eine Gedenkstätte. Ein Besuch dort ist sehr empfehlenswert und unserer Ansicht nach ein absolutes Muss, wenn man sich ein paar Tage auf Oahu aufhält.

Für Downtown Honolulu hatten wir nur einen halben Tag eingeplant. Dieses hat unserer Ansicht nach auch völlig gereicht. Strandpromenade runter, Strandpromenade rauf und ein Blick auf den berühmten Waikiki Beach. Schon hatte man das Gefühl vom hawaiianischen Großstadtleben bekommen. Aber unsere Meinung wurde bestätigt, dass Oahu viel mehr als „nur“ Honolulu ist. Gerade was die Strände betrifft gibt es viele, die schöner sind als es der Waikiki Beach jemals sein kann. Dazu zählen Lanikai Beach (zurecht in den Top 5 der USA), Aki’s Beach (wo wir ganz ungestört mit grünen Meereschildkröten abhingen) oder Haleiwa Beach mit wundervollem Sonnenuntergang 😉.

Food Trucks und Hawaiian Lifestyle

Allgemein haben wir versucht, so gut es geht den lockeren Lifestyle der Insel auf uns wirken zu lassen. Wir haben vielmehr geschaut, wohin der Wind uns treibt. Das Wetter hier im Winter ist mit Temperaturen um die 24 Grad generell sehr angenehm. Allerdings kann es auch sehr wechselhaft mit häufigen kurzen Schauern sein. Daher macht es momentan auf jeden Fall Sinn, seine Tagesplanung nach dem Wetter auszurichten und dementsprechend Norden, Süden, Osten oder Westen zu erkunden. Auch wenn man von einem Punkt zum anderen nicht mehr als eine Stunde mit dem Auto unterwegs ist, kann sich das Wetter ganz deutlich unterscheiden. Hatte es im Norden geregnet, konnten wir im Süden trotzdem am Strand die Seele baumeln lassen und die Sonne genießen.

Von Wind und Wetter getrieben, haben wir neben Wandern und Strand noch das jährliche Ukulele Picknick Fest besucht und riesige Wellen an der Nordküste beobachtet. Vor allem die diversen Food Trucks mit lokalen Köstlichkeiten entlang der Highways mussten natürlich ebenfalls getestet werden. Wir hätten nie gedacht, dass Schwein, Tunfisch, Lachs, Reis, Ananas, Süßkartoffeln, Kokosnuss, Avocado und Tomaten in der Zusammenstellung so gut schmecken 😉.

Wir ihr seht, hat uns Oahu begeistert und sechs Tage sind fast zu wenig, um alles mitzunehmen. Etwas traurig steigen wir nun in den Flieger Richtung Kauai. Wobei diese Trauer nur von kurzer Zeit sein wird (der Flug dauert auch nur 30 Minuten, viel Zeit bleibt da eh nicht). Kauai als Garteninsel soll noch grüner und ursprünglicher sein, wir freuen uns also sehr auf den Aufenthalt dort.

In diesem Sinne, Mahalo Oahu,

Anna und Marvin


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