Während meiner diesjährigen Reise im Mai 2019 habe ich mir etwas Zeit genommen, um die Regionen in Fiji zu besuchen, die ich noch nicht so gut kenne.

In diesem Jahr hat mich die Reise in den Norden von Fiji nach Taveuni geführt. Zwei Tage nach meiner Ankunft in Fiji geht es also erneut zum Flughafen in Nadi. Von dort besteigen wir eine Maschine von Fiji Link, mit der es nach Taveuni gehen soll. Der dortige Flughafen Matei hat mich und meine Mitreisenden dann doch sehr erstaunt. Das „Ankunfts- Terminal“ besteht aus einer kleinen Hütte und ist gleichzeitig auch Abflughalle, Check-In, Gepäckausgabe, Passkontrolle und Kiosk in einem. Willkommen in Fiji!

Paradise Taveuni

Hallo Taveuni – hallo Regen!

Direkt nach unserer Ankunft merken wir direkt, warum Taveuni, die drittgröße Insel Fijis, auch Garden Island genannt wird. Wir sind umgeben von üppig grüner Vegetation und dichten Regenwäldern. Auf unserer etwas ruckeligen Fahrt über die Inselstraße zum Bootsableger können wir unsere Eindrücke von der Insel etwas vertiefen. Unter anderem erfahren wir direkt, warum Taveuni so dicht bewachsen und unglaublich grün ist – es regnet. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen – der Regen wird während des gesamten Aufenthaltes unser Begleiter sein. Nun ja, dichte grüne Vegetation kommt ja auch nicht von ungefähr 😉.

Kirche auf Taveuni

Wohlfühloase Matangi Private Island Resort

Am Bootsanleger angekommen, gehen wir an Bord eines kleines Transferbootes, welches uns zu unserer ersten Unterkunft auf Taveuni bringt. Das Matangi Private Island Resort ist ein familiengeführtes Resort. Dieses liegt auf einer 240 Hektar großen Insel, die in Privatbesitz ist, etwa 30 Minuten mit dem Boot vor Taveuni. Beschrieben wird die Unterkunft für Erwachsene als ideale Oase für Ruhesuchende, Hochzeitsreisende oder Paare, die nach Romantik suchen.

Und obwohl es weiterhin in Strömen regnet, könnte unser Empfang kaum herzlicher sein. Sowohl die Mitarbeiter als auch das Management des Resorts erwarten uns bereits mit strahlenden Gesichtern und Gesang am kleinen Strand. Nach der Begrüßung werden wir direkt durch die Anlage geführt. Auf dem kleinen Rundgang dürfen wir die verschiedenen Zimmerkategorien kennenlernen. Neben Bungalows mit Meerblick oder in direkter Strandlage bietet das Matangi Private Island Resort auch sogenannte Treehouses an, die über einige Stufen erreichbar sind. Von dort oben hat man mitten im tropischen Dschungel wunderschöne Ausblicke über die Insel und den Strand . Alles in allem muss man sagen, die Wohlfühlatmosphäre ist hier garantiert – egal welchen der zwölf freistehenden Bungalows man bucht!

Bedingt durch den anhaltenden Regen durften wir im Anschluss an unseren Rundgang ein kurze Entspannungsmassage im hauseigenen Spa genießen. Das war unser Glück, denn die zahlreichen angebotenen Aktivitäten des Resorts wie beispielsweise Wanderungen, Kajakfahren, der Besuch der Horseshoe Bay oder Volleyball spielen machen im Sonnenschein doch etwas mehr Spaß als im Regen 😉.

Am Abend haben meine Mitreisenden und ich uns im offenen Resort-Restaurant versammelt und die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen. Dabei kamen wir auch gleich in den Genuss der ausgezeichneten Küche des Matangi Private Island Resorts. Hier zahlt es sich aus, dass es „hin und wieder mal“ regnet auf Taveuni. So wachsen Obst und Gemüse im eigenen Garten doch gleich viel besser. Dementsprechend frisch fällt unser Menü aus. Dieses wird aus lokalen Zutaten mit fangfrischem Fisch zubereitet, der direkt im Meer gleich vor dem Resort gefangen wird. Zudem muss auch mal erwähnt werden, dass das Küchenteam im Resort ganze Arbeit leistet und beinahe jede Nahrungsmittelunverträglichkeit bedienen kann. Ob vegetarisch, vegan, pescetarisch oder glutenfrei – hier kommt jeder in den Genuss eines leckeren Menüs, welches ganz auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden kann.

Zwischen Gestern und Heute

Nach einem ausgezeichneten Frühstück am nächsten Morgen neigt sich unser Besuch im Matangi bereits dem Ende. Wir brechen auf, um weitere Regionen und Unterkünfte auf Taveuni zu erkundigen. Wie bereits erwähnt, findet dies alles im Regen statt 🌧. Aber unserer Stimmung tut das überhaupt keinen Abbruch. Sogar der Ausflug zur geographischen Datumsgrenze, die mitten durch Taveuni führt, kann im Regen viel Spaß machen. Stellt euch eine Gruppe von sechs Erwachsenen vor, die lachend durch tiefe Regenpfützen springt um anschließend für das obligatorische Foto zu posieren. Das sagt wirklich alles 😂!

An dieser Stelle möchte ich aber auch erwähnen, dass es normalerweise zu dieser Jahreszeit nicht so nass ist, wie bei unserer Reise. Wir nehmen das Wetter so wie es ist, wenn auch manchmal etwas zähneknirschend. Richtig schade ist es lediglich in dem Moment, wo wir die Bouma-Wasserfälle nicht besuchen können, weil der Weg dorthin überflutet ist.

Dateline Taveuni im strömenden Regen

Taveuni ist aber auch bei Tauchern sehr beliebt. Die Gewässer rund um die Insel bieten hervorragende Tauchreviere mit Weichkorallen. Diese lassen sich in der Somosomi Strait und am Rainbow Reef in Hülle und Fülle bestaunen. Und spätestens in dem Moment wird es dann ja auch egal, ob es über Wasser regnet. Denn spätestens unter Wasser wird man sowieso nass. Dieses haben wir dann auch zu unserem Motto gemacht und haben uns am unserem letzten Reisetag ins Meer gestürzt. Vom Paradise Taveuni Resort aus ging es auf einen Schnorchelausflug. Schon beim Schnorcheln haben wir unglaublich viel von der hiesigen Unterwasserwelt bestaunen können – wie muss es dann erst beim Tauchen sein?!

Schnorcheln am Paradise Taveuni bei Regen

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