<Enthält Werbung>

Hi zusammen,

nach etwas längerer Abwesenheit melden wir uns endlich wieder. Ein paar „technische Probleme“ hinderten uns bei der Arbeit, aber was sollen wir sagen – auch das gehört ein wenig zum Abenteuer Afrika dazu 😉 Das Warten hat sich aber hoffentlich gelohnt, denn das abwechslungsreiche Namibia hat sich für uns abermals von einer weiteren Seite präsentiert.

Nach dem Etosha Nationalpark besuchten wir noch eine von vielen privaten Farmen, auf denen Tiere, die in der Wildnis nicht mehr überleben können, versorgt werden. Hier werden die Tiere aber auch vor dem Menschen geschützt: Löwen, Leoparden und besonders Nashörner stehen leider in der Gunst der Wilderer ganz oben, sodass hier tolle Arbeit zum Schutz der Tiere geleistet wird. Mit einem Besuch einer solchen Farm wie dem „Eldorado“ kann man also auch seinen Teil dazu beitragen. Dazu haben wir hier viele interessante Informationen rund um das Thema erhalten. Für uns einfach erschreckend aus erster Hand zu erfahren, was der Mensch diesen atemberaubenden Tieren noch immer antut.

Zeit für „Bushy-Bushy“ muss sein!

Vom Etosha machten wir uns dann auf den Weg Richtung Küste mit dem Ziel Swakopmund. Auf der gut 500km langen Fahrt hielten wir dabei nicht nur für die menschlichen Grundbedürfnisse – „Bushy-Bushy“ wird in unseren täglichen Sprachgebrauch nun aufgenommen – sondern natürlich auch für mehrere Fotostopps. So lagen die Berge Spitzkoppe und Brandberg auf unserem Weg. Es ist sehr beeindruckend, diese Formationen inmitten dieser Landschaft zu sehen. Generell waren wir sehr überrascht, immer wieder tolle Berge und Felsformationen auf unserem Weg beobachten zu können. Bei Spitzkoppe hatten wir dazu noch die Möglichkeit, eine 45-minütige Tour im „Bushman Paradise“ zu besuchen. Dort konnten wir ca. 2000 Jahre alte Wandmalereien der Buschmänner bestaunen und lernten von unserem Guide über das Leben der noch heute vorhandenen Stämme!

Zwei Tage Swakopmund – Action und Entspannung

In Swakopmund tauschten wir die Zelte für zwei Nächte gegen richtige Hotelzimmer. Eine nette Abwechslung nach einer Woche im Zelt, obwohl uns die abend- und morgendliche Routine im Camp etwas fehlen wird 😊

Swakopmund ist eine nette kleine Stadt am Meer und eine der wenigen Orte auf der Welt, bei denen sich Wüste und Ozean treffen. Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert von deutschen Einwanderern gegründet, was sich heute noch an vielen deutschen Bezeichnungen und Beschilderungen im Ort wiederfinden lässt.

Für uns standen hier zwei actiongeladene Tage auf dem Programm. Jeder aus der Gruppe konnte dabei individuell wählen, welche Aktivität ihn am meisten anspricht. Zur Auswahl standen Quadbike fahren und Sandboarding in der Wüste, Fallschirmspringen, Angelausflüge, Delfinbeobachtungen und vieles mehr mit dem Anbieter Desert Explorers.

Auf Erkundunsgtour mit dem Quad

All unseren Mut zusammengefasst hatten wir uns hier eigentlich für einen Fallschirmsprung entschieden, doch das Wetter sollte uns leider einen Strich durch die Rechnung machen. Daher stand für uns ein Halbtagesausflug in die Wüste an der Tagesordnung. Auf Quads folgte unsere kleine Gruppe unserem Guide in die Sanddünen. Mit Vollgas rückten wir dabei immer tiefer in die Wüste vor und nahmen Hügel um Hügel, Düne um Düne gekonnt mit. Mit bis zu 70 km/h konnten wir hier unseren Bleifuß ausleben und sogar den ein oder anderen Sprung einbauen. Nach einer guten Stunde hielten wir dann für eine kleine Pause und den zweiten Teil der Action – Sandboarding! Unser Guide präparierte unsere Bretter und schon ging es die sehr hohe und steile Düne auf dem Bauch liegend runter. Die Beschleunigung auf ca. 40km/h war unglaublich, mit unseren Füßen lenkend stürzten wir uns den sandigen Berg runter und kamen ca. 200m später erst wieder zum Halten – was für ein Erlebnis! Immer wieder kämpfen wir uns die Düne danach hoch, um uns selbigen wieder hinunter zu stürzen. Nach diesem Zwischenstopp ging es für uns mit den Quads weiter in die Wüste, wo uns unser Guide bei erneutem Halt etwas mehr über die Wüste und deren Bewohner aufklärte. Im Anschluss ging es dann wieder zurück zu Desert Explorers. Alles in allem ein mehr als gelungener Ausflug in die Wüste für uns und jede Menge Spaß!

Den zweiten Tag in Swakopmund verbrachten wir aufgrund des abgesagten Fallschirmsprungs dann doch etwas entspannter. Wir genossen es, mal ohne größeren Plan durch das Städtchen zu schlendern, gutes Essen (Fisch!) und namibisches Bier an der schönen Strandpromenade zu uns zu nehmen. Hier konnten wir sogar eine Schule von ca. 20 Delfinen dabei beobachten, wie sie die Bucht genauer unter die Lupe nahm 😊

Von Swakopmund geht es nun weiter südlich mitten in die Wüste Namibias. Wir sind schon ganz gespannt was diese Landschaft für uns zu bieten hat. Vor allem freuen wir uns aber auch schon wieder auf unsere Zelte und das campen in der Wildnis!

Chris & Marvin


Afrika, Allgemein , , , , , , , , , , , , , , , , ,