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Gott zum Gruße,

Nicht nur in der Welt der Fabeln sind aller guten Dinge drei, sondern auch in unserem Urlaub. Und besonders gilt das für unseren Aufenthalt auf Hawaii. Nach Oahu und Kauai stand nun die dritte und gleichzeitig letzte Insel für uns auf dem Programm: Welcome to Maui.

Maui – Eine besondere Vielfalt

Maui muss sich dabei keineswegs hinter den anderen beiden verstecken. Im Gegenteil, die Vielfalt, die die Insel zu bieten hat, wird uns in großartiger Erinnerung bleiben. Neben abermals paradiesischen Stränden konnten wir hier innerhalb von fünf Tagen Vulkane, Lavafelder, schwarze und rote Sandstrände, Bambuswälder, coole Surferdörfchen (Lahaina, Paia, Makawao!), atemberaubende Küstenstraßen und wundervolle Küstenabschnitte erleben. Dabei haben wir Temperaturen von 2 Grad bis 30 Grad und Höhenunterschiede von bis zu 3.000 m überwunden. Berühmt ist die Insel vor allem für zwei Dinge: Die „Road to Hana“ sowie den beeindruckenden Vulkan Haleakala samt riesigem Nationalpark.

Kurviges Abenteuer und Wandern im Haleakala Nationalpark

Die „Road to Hana“ gilt zurecht als eine der schönsten Straßen weltweit. Mit über 600 Kurven und 50 Brücken schlängelt sich der Hana Highway 64 Meilen die Nordostküste entlang bis zum besagten Örtchen Hana. Immer wieder muss man halten, weil man aus dem Staunen nicht mehr raus kommt: wunderschöne Wasserfälle, spektakuläre Ausblicke auf die Küste oder dichter Regenwald. Einige kurze, schöne Wanderungen unterwegs gestalten die Fahrt dann zu einem tollen Erlebnis. Wir hielten für einen Spaziergang durch den Regenwald mit Eukalyptusbäumen, die wie Regenbögen aus dem Boden sprießen und wanderten durch ausgetrocknete Lavatunnel unter der Erde.

Hana kann man auch über den Südosten erreichen. Und der Highway steht mit seinen tollen Ausblicken aufs Meer der berühmten „Road to Hana“ in Nichts nach. Für uns war es sogar ein kleines Abenteuer, da die letzten Kilometer nicht asphaltiert sind und sich einspurig um steile Felsklippen winden. Die Fahrt entlang des südöstlichen Endes der Insel haben wir ebenfalls als Tagesausflug gestaltet und hatten mit dem Pipiwai Track im Haleakala Nationalpark ein tolles Ziel am Ende des Weges.

Der (diesmal glücklicherweise nicht matschige) Track führt entlang einer Schlucht und an Wasserfällen vorbei. Man geht dabei durch einen imposanten Bambuswald bis hin zu einem noch imposanteren Wasserfall am Ende der Schlucht. Außerdem kann man hier an der Küste die sieben Sacred Pools und südlich von Hana noch weitere tolle Wasserfälle bestaunen. Für den Nationalpark selbst muss man sich ein Permit für 25$ (pro Auto) kaufen, welches dann aber drei Tage gilt.

Wir nutzten die Gültigkeit der Permit und besuchten an den übrigen Tagen den Haleakala Krater. Wir fuhren gegen Mittag zum 3.000 m hoch gelegenen Summit, um dort ein wenig in der marsähnlichen Vulkanlandschaft zu wandern und den Ausblick über den Wolken zu genießen. Auch hier hätte man noch einen Helikopterflug über den Vulkankrater des Haleakala unternehmen können.

Der frühe Vogel…;)

Am nächsten (und unserem letzten) Morgen ging es für uns dann abermals zum Gipfel. Dies schien uns als der passende Ort, um uns standesgemäß bei einem letzten Sonnenaufgang von Hawaii zu verabschieden. Nach dem Reinfall auf Fiji und einem gescheiterten Versuch auf Oahu, war auch hier die drei die goldene Zahl. Da wir am Tag zuvor bereits das Gelände erkundet hatten, kannten wir den den besten und einsamsten Spot. Diesen steuerten wir am frühen Morgen bei klarstem Sternenhimmel zielsicher an. Der Sonnenaufgang ist nämlich so beliebt, dass man eine Onlinereservierung (1$) braucht. Dafür darf man sich dann mit ca. 300 Leuten entlang des Geländers am Parkplatz quetschen, um den neuen Tag zu begrüßen. Wir alten Füchse hatten diesen magischen Moment hingegen fernab komplett für uns alleine und konnten das Farbenspiel in Ruhe bei frostigen 2 Grad genießen.

Die Insel hat uns somit einen wirklich perfekten Abschluss auf dem sonnigen Teil unserer Reise bereitet. Ab nun gilt es, sich wieder an die heimischen Temperaturen zu gewöhnen. Dafür haben wir noch einen Zwischenstopp im derzeit kühlen San Francisco eingeplant. Von unseren Erlebnissen dort werden wir euch dann im nächsten und (für uns kaum zu glauben) bereits vorletzten Beitrag berichten.

Imaginärer Surfergruß 🏄‍♂️🏄‍♀️,

Anna und Marvin



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